Einnahmenüberschussrechnung

Die EÜR bildet eine vereinfachte Form der Buchführung für kleinere Betriebe bzw. selbstständige.

Bei der Einnahmenüberschussrechnung, oder auch kurz EÜR, handelt es sich um eine deutlich vereinfachte Methode der Gewinnermittlung. Sie ist damit eine vereinfachte Form der Bilanz und ersetzt unter manchen Vorraussetzungen in einigen Ländern diese auch.

Die EÜR wird teilweise auch Einnahmen-Ausgaben-Rechnung genannt und listet alle Einnahmen sowie Ausgaben in einem Dokument auf, das Gegenüberstellen der Einnahmen und Ausgaben ermöglicht es auf einfache Weise den Gewinn eines Unternehmen oder einer Privatperson zu ermitteln. Bei Kleinunternehmen kann hierbei auch von dem Betriebsgewinn gesprochen werden. Als Ausgaben werden alle Betriebsrelevanten Ausgaben während eines Jahres gezählt, dabei ist zu beachten dass nicht alle Ausgaben auch vom Finanzamt anerkannt werden. Als Einnahmen zählen alle Gelder, die an die Firma in Folge von ausgeführten Leistungen oder durch den Verkauf von Gegenständen an das Unternehmen gezahlt werden.


Einnahmenüberschussrechnung in Deutschland



In Deutschland können sogenannte Kleinunternehmer anstatt eine Bilanz zu führen eine einfache Einnahmenüberschussrechnung für die Steuererklärung einreichen, sollten Ihre Betriebseinnahmen allerdings über 17.500 ¤ liegen, so müssen Sie der Steuererklärung die detaillierte Rechnung als Anhang anfügen. Die Rechnung muss dabei zusätzlich im in Form des amtlich vorgeschriebenen Vordrucks geschehen. Die amtlichen Vordrucke für das Auflisten der Einnahmen zu Ausgaben Rechnung ermöglicht dem Finanzamt eine leichtere Überprüfung der Daten auf richtig, hierzu zählt eine Plausibilitätsprüfung und auch Vergleiche mit Vorjahren).

In der EÜR müssen Sie insbesondere darauf achten keine Kosten für private Gegenstände auf zu listen, hierzu gehört beispielsweise auch die private Nutzung eines Firmen Kraftfahrzeugs.